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15 | 12 | 2017
Sakramente

Taufe

  • Die Feier der Taufe ist meist ein schönes Familienfest – aber sie mehr als nur das:
  • Die Taufe ist die Zusage Gottes, dass der Täufling geliebtes Kind Gottes ist.
  • Die Taufe ist die Aufnahme in die Gemeinschaft der Glaubenden, in die Kirche.

Voraussetzung für die Taufe ist die Bereitschaft zu christlichem Glauben.

  • …denn der Glaube ist die Bereitschaft, die von Gott geschenkte Liebe die in der Taufe sichtbar wird, im Leben auch tatsächlich anzunehmen und sie durch die Liebe zu Gott und den Mitmenschen zu beantworten.
  • Bei Kleinkindern die sich noch nicht über ihren Glauben äußern können entfällt diese Voraussetzung nicht einfach. Sie wird erfüllt, indem Eltern und Paten versprechen ihr Kind christlich zu erziehen und ihm zu helfen in die Glaubensgemeinschaft der Kirche hineinwachsen zu lassen.

Wie und wann wird Taufe gefeiert?

  • Nach christlicher Tradition soll das Sakrament der Taufe nach Möglichkeit in der Osternacht gespendet werden, da darin die Verbindung von dem zu neuen Leben Auferstandenen zu den mit ihn in der Taufe Verbundenen am stärksten zum Ausdruck kommt. In der Praxis kommt dies leider selten vor. Ich würde mich sehr freuen in der Osternacht eine Taufe feiern zu können.
  • Die Aufnahme des Täuflings in die Gemeinschaft der Glaubenden kommt besonders gut zum Ausdruck, wenn die Taufe in der Sonntagsmesse gefeiert wird.
  • Die meisten Tauffeiern finden allerdings als eigenständige Tauffeier mit mehreren Täuflingen an Sonntagen (meist um 11.30 Uhr) statt. Eine rechtzeitige Terminabsprache mit der Pfarrkanzlei ist dazu notwendig.
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Trauung

  • Das Schloss Zeillern mit seiner hevorragenden Gastronomie und die nicht allzuweit entfernte, schöne, nicht allzu große Pfarrkirche lockt immer auch Brautpaare zur Hochzeit nach Zeillern.
  • Zur Terminabsprache für ihre Hochzeit wenden Sie sich bitte an das Pfarramt Zeillern oder direkt an Moderator Dr. Rupert Grill. Bitte bedenken Sie bei der Planung, dass auch Kirchen nicht immer frei sind und Priester nicht immer Zeit haben.
  • Brautpaare von außerhalb sind uns ebenso willkommen wie Brautpaare aus Zeillern.
  • Eheseminar: http://www.dsp.at/einrichtungen/familie/eheseminare

Trauungsprotokoll:

  • Das Trauungsprotokoll ist die Erfassung aller notwendigen Daten und die schriftliche Bekundung des Willens zu einer christlichen Ehe und die Feststellung der rechtlichen Möglichkeit zu einer solchen. Das Trauungsprotokoll wird normalerweise mit dem der Wohnortspfarrer einer der beiden Brautleute erstellt.

Dazu werden folgende Dokumente benötigt:

  • aktueller Taufschein (nicht älter als ein halbes Jahr)
  • Geburtsurkunde
  • Standesamtliche Heiratsurkunde (wenn vorhanden)
  • Bestätigung über Teilnahme an einem Eheseminar (vgl. LINK)

Kirchliche Trauung – Wozu?

Wozu sollen wir heiraten und wozu kirchlich heiraten? Eine Frage die oft gestellt wird und die sich in einigen Zeilen sicher nicht zufrieden stellend beantworten lässt. Einige Gedanken und Anregungen zum Nachdenken habe ich zusammengetragen. Vielleicht ist etwas dabei, was Sie anspricht.

  • Das öffentliche, für immer zugesagte Ja des Partners befreit mich von der Angst er könnte mich morgen schon verlassen.
  • Wenn Du zu mir ein für allemal Ja gesagt hast, dann steh ich nicht unter Druck Dir und mir jeden Tag beweisen zu müssen, dass ich es noch wert bin, dass Du bei mir bleibst.
  • In der kirchlichen Trauung erhalten die Partner über ihre Liebe zueinander hinaus noch ein neues, starkes Fundament. Sie erfahren: Nicht nur wir versuchen einander zu tragen, sondern wir sind beide für uns allein und gemeinsam von Gott getragen. Wo wir an Grenzen der gegenseitigen Annahme stoßen, da können wir in ihm letzte Geborgenheit suchen.
  • Wer Gott als den Dritten im Bunde vergisst, steht in der Gefahr seinen Partner zum Gott zu machen – zu dem, von dem ich letzten Sinn und Halt für mein Leben erfahren kann. Ob das mein(e) PartnerIn wohl leisten kann?
  • Das Leben als Christliche Ehepartner ist ein Sakrament, das heißt ein Zeichen der Liebe Gottes in dieser Welt. In unsere Liebe zueinander zeigen wir, wie Gott uns Menschen liebt.
  • „Echte Partner starren nicht aufeinander und erwarten nicht Unmögliches vom Anderen. Sie gehen ihren eigenen Weg, stehen auf eigenen Beinen. Aber sie haben das gleiche Ziel und können so trotzdem einen Großteil des Weges gemeinsam zurücklegen. Dabei erleben sie immer wieder von neuem, wie bereichernd und beglückend die Nähe des Partners ist“. (Fritz Fischalek)